Kite Cruise FAQ
1. Wer darf mitfahren?Prinzipiell kann jeder mitkommen. Im Idealfall sollte man zumindest schwimmen können, falls man über Bord fällt. Wer Kinder mitnimmt, muss selbst auf sie aufpassen, auch wenn er kiten oder surfen will.
Wer Kiten oder Surfen möchte, sollte Wasserstarts halbwegs beherrschen. Man kann jedoch auch mit dem Boot zu Stehrevieren segeln und dann dort wie gewohnt starten.
Für US$ 180 pro Tag kann man einen Kite Instructor dazubuchen. Dieser erfahrene Kite Lehrer kommt mit an Bord und übt mit den Gästen neue Moves, sammelt havarierte Kiter ein und führt die Gruppe zu geheimen Top-Revieren.
2. Warum sind nur „ab …“ Preise angegeben?
Der Endpreis hängt ab von der Größe der Gruppe. Je mehr mitsegeln, desto günstiger wird es.
3. Was muss man mitbringen?
Neben den üblichen Reiseutensilien und evtl. Wassersportausrüstung muss man Handtücher selbst mitbringen, Bettwäsche wird zur Verfügung gestellt. Ansonsten evtl. noch CDs für die Stereoanlage, und natürlich Sonnencreme.
4. Wie funktioniert die Verpflegung an Bord?
Bei Selbstverpflegung kaufen alle Teilnehmer vor dem Ablegen gemeinsam Lebensmittel und Getränke ein. An Bord gibt es einen Kühlschrank und Stauraum für Lebensmittel. Je nach Tourplanung kann man unterwegs im Hafen nachladen, z. B. frischen Fisch und Meeresfrüchte, oder auch Essen gehen. Die Krönung ist natürlich, sein Essen selber zu angeln, frischer geht’s nicht.
(Nur für Katamaran-Tour:) Für US$ 180 pro Tag organisieren wir eine Hostess, welche die gesamte Tour über für Bewirtung und Reinigung zur Verfügung steht. Die Teilnehmer können vorher eine Liste zusammenstellen und ein Budget bestimmen, mit dem wir dann für die Bewirtung einkaufen.
5. Wo kommt das Wasser her an Bord?
Jedes Boot hat einen Wassertank (Segelboot 1000 l, Katamaran 300 l). Es gibt fließend warmes und kaltes Wasser, allerdings nur solange Vorrat reicht. Das bedeutet, wenn alle 2x täglich duschen, kann es leicht knapp werden, auch für Küche und Toilettenspülung. Natürlich kann bei jedem Ankern nachgefüllt werden, allerdings ist nur die erste Wasserfüllung in unserem Preis enthalten, jede weitere kostet etwa 20-30 US$, je nach Hafen.
6. Wie komme ich beim Kiten oder Surfen zurück zum Boot?
Wenn man es nicht schafft, mit dem Wind zum Boot zurückzukommen, muss man entweder zurückschwimmen oder einen Abholservice organisieren. Da der Skipper immer an Bord bleibt, muss das die Gruppe unter sich organisieren, d. h. je eine Person hält sich an Bord bereit, um evtl. mit dem Motor-Schlauchboot loszufahren und einen Kiter oder Surfer aufzusammeln.
7. Können wir eine ganz bestimmte Strecke absegeln?
Kommt drauf an. Segeln funktioniert nur mit Wind, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, muss er stark genug und aus der richtigen Richtung wehen. Das ist nicht präzise vorhersagbar, deshalb muss man beim Start der Tour mit dem Skipper besprechen, was mit den aktuellen Windverhältnissen möglich ist. Dabei muss man auch ein wenig Spielraum einkalkulieren, um den Rückflug nicht zu verpassen.
Der Dieselmotor ist nur als Hilfsmotor zum Manövrieren im Hafen gedacht, wer damit längere Strecken zurücklegen will, muss die Spritkosten einkalkulieren, Diesel ist nicht im Preis enthalten.
8. Kann ich meine Taucherausrüstung mitbringen?
Ja, allerdings muss das mit den anderen Teilnehmern abgestimmt werden, denn wenn jeder einen Kite plus eine Taucherausrüstung mitbringt, gibt es ein Platzproblem.
9. Wird man auf dem Boot seekrank?
Kommt drauf an. Normalerweise wird man auf Segelbooten nicht seekrank. Das Boot wiegt zwar im Wind, jedoch immer schön langsam im selben Rhythmus. Motorboote, Fähren etc. dagegen schaukeln unkontrolliert, dort wird man eher seekrank. Man wird auch eher dann seekrank, wenn man z. B. unter Deck liest als wenn man auf Deck steht und die Bewegung des Bootes verfolgt. Außerdem: Wenn gar niemand seekrank wird, wer füttert dann die Fische?
10. Darf man an Bord rauchen?
Ja, aber aus Sicherheitsgründen nur an Deck. Und da Umweltschutz und Ökotourismus für uns große Bedeutung haben, erwarten wir, dass auch auf Deck keine Kippen ins Meer geworfen werden, ebenso wie sonstige Abfälle.
11. Kann ich mein Handy mitnehmen?
Klar, aber hast du schon mal T-Mobile-Funkmasten auf dem Meer gesehen? In Landnähe kann man Telefone selbstverständlich wie gewohnt benutzen. Auf Tobago gibt es sogar ein gutes und schnelles UMTS-Netz (HSPA), Prepaid-Karten und Surfsticks gibt’s im Hafen, ebenso wie günstige Internetcafes. Wer auf offener See unbedingt telefonieren will, kann das Satellitentelefon nutzen, was allerdings teuer werden kann.
12. Was passiert bei Notfällen?
Bei einem Sturm wird geankert und die Segeln eingeholt, bis der Sturm vorbei ist. Dank moderner Navigationsgeräte an Bord können unsere erfahrenen Skipper Stürme frühzeitig erkennen und reagieren. Echte Hurricanes sind im südlichen Teil der Karibik extrem selten und kommen wenn überhaupt nur in der Low Season von Juli bis September vor.
Bei gesundheitlichen Problemen wird der nächste Hafen angelaufen, die medizinische Versorgung auf Tobago ist gut und außerdem kostenlos.
Bei technischen Problemen, die das Weiterfahren verhindern, gibt es ein Serviceteam, das normalerweise innerhalb 1-2 Tagen das Problem behebt. Allerdings gibt es ja zwei Antriebsmöglichkeiten: Segeln + Dieselmotor.
Bei schweren Notfällen gibt es den Seenotruf per Funk, außerdem ein Beiboot und Rettungsringe.

















